Von Senegal nach Europa und zurück: soziale Unterdrückung, Empowerment und Selbstbestimmung.

Über Ausbeutungsmechanismen und Widerstandspraktiken in der Landwirtschaft Senegals und Europas

Am 02.08.2018 organisiert der senegalesische Verein „Diappal Gaayi – Building Community Roots.Sen“ ab 19 Uhr eine Soli-Veranstaltung im K9. Diese soll gleichzeitig der Information und Sensibilisierung dienen.

Welt-Wirtschaftspolitik und Migration sind gegenwärtig von Ausbeutungsmechanismen gekennzeichnet. Einerseits sorgen wilde europäische Exporte und Importe aus und in afrikanischen Staaten dafür, dass eine Ausbeutung ungestört betrieben werden kann. Andererseits produziert die EU papierlose Migrant_innen als politische Subjekte, deren illegalisierter Status ein günstiger Nährboden für weitere Ausbeutung in Europa darstellt.

Die Veranstaltung thematisiert die Ausbeutungsmechanismen in der Landwirtschaft des Senegals und Europas sowie Selbstbestimmungsprozesse im Rahmen des Empowerments senegalesischer ruraler Gemeinschaften.
Durch ausgewählte Kurzfilme, durch die Stimme des senegalesischen Aktivisten Fallou Fall und die Erzählungen des senegalesischen Landwirten Boba, werden wir eine Linie vom Senegal über Marokko nach Italien ziehen, die uns wieder zurück in den Senegal führen wird. Dort hat sich die ländliche Gemeinschaft von Boba in eine partizipative und basisdemokratische Initiative selbstorganisiert, um ihre kleinbäuerliche Landwirtschafts- und Ernährungspolitik selbst zu definieren.

Wir brauchen deine Solidarität mit den Menschen, die unterdrückt und ausgebeutet werden und nun für ihre Rechte kämpfen. Das gesammelte Geld wird für die Realisierung des Diappal Gaayi’s Projektes „Dithialaki“ verwendet. Die Selbstinitiative verfolgt als Ziel die Förderung der politischen Selbstständigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung in Senegals ländlichen Gebieten. Kommt zahlreich!

Unterstützt uns mit einer Spende auf das Konto von borderline-europe e. V. Dieses Konto wird ausschließlich für das Projekt Dithialaki benutzt:

borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
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VERANSTALTUNGSORT
02.08.2018, Veranstaltung ab 19 Uhr im K9, Kinzigstr.,10247 Berlin

ORGANISTOREN
Diappal Gaayi – Building Community Roots.Sen
Mitveranstalter: Interbrigadas e. V. & borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

  • 19 Uhr: Begrüßung und Einführung – Malte Greger (Interbrigadas); Elettra Griesi (Diappal Gaayi / borderline-europe)
  • 225 Franc CFA pro Kg Erdnüsse reichen nicht zum Leben: Über die Lage in Senegal – Elettra Griesi (Diappal Gaayi / borderline-europe)
  • Interview mit Fallou Fall: Ausbeutungsmechanismen und Kriminalität in Marokko – Fallou Fall (senegalesischer Aktivist und Lehrer)
  • Ausschnitte aus den Dokumentarfilmen: „Bitter Oranges“ & „Endlose Schleife“ (Italien) – Gilles Reckinger (Regisseur und Universitätsprofessor, Universität Innsbruck)
  • Das Projekt Dithialaki: Zwischen Selbstbestimmung und Empowerment in Senegal – Elettra Griesi (Diappal Gaayi / borderline-europe)
  • Diskussion mit Fallou Fall und Elettra Griesi, moderiert von Malte Greger (Interbrigadas)
  • Im Anschluss Afro-Soul from Senegal mit DJ Joe le Taxi (the little dog laughed / roter Salon)

Soli-Veranstaltung im K9 Flyer